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Streitschlichter

Was ist Streitschlichtung?

Konflikte gehören zum täglichen Leben. Bei der Streitschlichtung wird versucht eine gewaltfreie Lösung zu finden. Betrachtet man den (Schul-) Alltag wird dort meist bloß ein „Waffenstillstand" vereinbart, bei dem der Streit allerdings noch lange nicht gelöst ist und es meistens nur einen Sieger und einen Verlierer gibt.

Streitschlichtung durch Schüler nach den Prinzipien der Mediation soll den „Streithähnen" die Möglichkeit bieten, Konflikte eigenverantwortlich unter Leitung zweier Schülerstreitschlichter zu lösen, so dass die Schüler zu einer Lösung finden, die beiden gerecht wird.

Die Ausbildung

Streitschlichter wollen Vertrauen erwecken und versprechen, verschwiegen zu sein. Dazu ist ein gründliches Training nötig. Die Streitschlichter lernen in der Ausbildung sicheres Auftreten, Erkennen von Stimmungen, Eingehen auf die Gefühle der Konfliktparteien, Gesprächsführung.

Ablauf einer Streitschlichtung

Schlichtung einleiten

Ein Streit hat zwei Mitschüler in Rage gebracht. Der Streitschlichter oder die Streitschlichterin nimmt sich Zeit für den Konflikt und verständigt sich mit den Rivalen, dass sie dem jeweils anderen zuhören, ohne ihn zu unterbrechen oder zu beschimpfen.

Sachverhalt klären

Die Beteiligten setzen sich zusammen und legen ihre Position dar. Dabei fliegen oft die Fetzen. Der Vermittler oder die Vermittlerin sorgt dafür, dass die Streithähne ihre unterschiedlichen Auffassungen und Wahrnehmungen klar und deutlich formulieren. Sie sollen sich gegenseitig verstehen, ein Stück „in den Schuhen des anderen laufen“. Es geht nicht um Schuldzuweisungen, sondern um die Frage, warum es so gekommen ist, warum man so reagiert hat. Jeder muss dabei in sich selbst hineinhorchen.

Lösungen suchen und Verständigung finden

Gemeinsam werden Lösungsmöglichkeiten gesucht. Es geht um zwei Hauptfragen: „Was bin ich bereit zu tun?“ und „Was erwarte ich vom anderen?“ Es darf keine Gewinner und Verlierer geben. Beide müssen mit den Lösungen leben können.

Vereinbarungen treffen und schriftlich festhalten

Die Kontrahenten finden einen Weg, das zu erreichen, was sie von Anfang an wollten. Die Vereinbarung wird schriftlich festgehalten und unterschrieben. Das erhöht die Verpflichtung. Mit der Vereinbarung verbinden sich Wiedergutmachung, Versöhnung und künftiges Verhalten.